Schlusswanderung mit Mittagessen und seeehr viel Regen
33 Jahrgänger hatten sich angemeldet und alle 33 fanden sich ein trotz Wetterprognose mit Kälte und viel Nässe. Der Bus brachte die muntere Schar nach Arnegg wo bereits ab Beginn 33 Regenschirme zu zählen waren.
In Richtung Oberarnegg legte der Regen tüchtig zu und der kalte und starke Wind machte in Kürze alle Hosenbeine nass, welche nicht regendicht waren. In Oberarnegg suchten wir Schutz unter einem grossen Scheunendach. Einzig dem Bauern und seinem Hund schien das Wetter keinen Eindruck zu machen. Er nutze unsere Pause um uns seinen einzigartigen Urweizen vorzustellen, welcher derzeit aber gerade ausverkauft ist.
In Ronwil suchten wir erneut Schutz in einer Remise. Kurt musste für seinen Äntenbüsi keinen Werbespruch machen um ihn anstandslos an Mann und Frau zu bringen.
Bis nach und durch Waldkirch und weiter in den Sennhof in Edlischwil hatte Petrus Mitleid mit der Wandergesellschaft. Er liess den Regen zwar weiterhin fallen, doch den Wind stellte er ein. So kam denn schon eine ganz zufriedene Stimmung auf.
Im auch von anderen Gästen gut besuchten Sennhof fanden alle ein trockenes Plätzchen und nur vereinzelt musste ein Tee fürs Aufwärmen besorgt sein. Marcos Hackbraten schmeckte sehr fein und dank fleissigem Nachservice blieb niemand hungrig.
Die angesagte Wetterverbesserung ab 14 Uhr fand nicht statt. Es mochte deshalb niemand mehr den Heimweg unter die Füsse nehmen. Viele nahmen den nächsten Bus – ein Teil blieb sitzen und liess sich Jasskarten bringen.
Neben dem Hudelwetter blieb den Benützern des ersten Buses noch eine weitere Erinnerung: beim Warten auf den leicht verspäteten Bus kam ein Mitarbeiter von einer Lebensmitteltransportfirma und drückte uns drei Säcklein – jedes sicher ein halbes Kilo schwer - mit Pralinen zum Verteilen in die Hände. Diese stellten sich als Ausschussware von Läderach heraus – Ausschuss notabene nur betreffend Aussehen, aber einwandfrei im Geschmack. So ging eine nasskalte aber trotzdem schöne Wanderung noch sehr süss zu Ende.